Studierendenprojekte

Im Bereich Medieninformatik/Informatik bietet die HTWK das Modul “Grundlagen der Virtuellen und Erweiterten Realität” an. Hier könnt ihr euch die Projekte, die in diesem Rahmen entstanden sind, ansehen.

Außerdem findet ihr auch ein Projekt, das an der Universität Howest Digital Arts and Entertainment in Belgien entstanden ist.

Project Blue

Innerhalb des Projekts im Modul "Virtuelle und Erweiterte Realität" beschäftigen wir uns mit den Hinterlassenschaften der Menschheit im All. In einer perfekten Welt - mit einer perfekt ausgeführten Mission sollte kein Weltraumschrott im Orbit der Erde bleiben, da dieser in der Erdatmosphäre verglüht. Leider stellt das nicht die Realität dar, Raketenstarts schlagen fehl, es gibt Fehlfunktionen im Orbit oder ganze Satelliten kollidieren im All, da Orbits nicht korrekt berechnet wurden oder die Mission anders ablief als gedacht. Wie auch in den Medien zu hören ist, muss die ISS immer wieder Schrottteilen ausweichen, damit keine Gefahr für die Besatzung besteht. Mit unserer interaktiven Simulation, versuchen wir einen Eindruck zu geben, wie viel Schrott im Erdorbit ist und wie diese mit anderen Objekten im Orbit unseres Trabanten "interagieren".

Besonders wichtig war es uns, die Berechnung der Flugbahnen auf echten Daten von Organisationen aufzusetzen, die Weltraumschrott und Satelliten tracken. Dies ist uns gelungen, in dem wir einen Parser für TLE (Two-Line-Element-Set) Daten in das Projekt integriert haben, beim Start unseres Programms berechnen wir damit für 12000~ Flugkörper die Flugbahn für "einen Tag" im Orbit vor, die wir dem Benutzer anschließend innerhalb der Applikation interaktiv präsentieren.

Neben dem ganzen Schrott, kann der Spieler auch noch weitere tolle Aktivitäten entdecken:

  • Flug mit der ISS über die Erde
  • Besuchen eines geostationären Satelliten auf seiner Flugbahn
  • Starlink-Netzwerk mit 970~ aktuell eingebundenen Satelliten
  • einmal das Hubble Space Teleskop aus der Nähe anschauen

Da die Flugbahnen bereits vorberechnet sind, kann der Spieler oder die Spielerin ebenfalls von unseren "besonderen" Objekten, alle Orbits einblenden, um sich diese einmal genauer anzuschauen.

Das Team um Projekt Blue wünscht viel Spaß bei der interaktiven Reise in den Weltraum und eine schöne Lange Nacht der Computerspiele!

Mr. Pumpkin's Potionary

Die meisten VR Spiele, die derzeit erscheinen, handeln vom Schießen und Kämpfen. Wer eine etwas ruhigere Abwechslung davon sucht, kann in die zauberhafte Welt von Mr. Pumpkin's Potionary eintauchen und dort magische Zaubertränke brauen. Die Zutaten dafür reichen von exotischen Pflanzen und Wurzeln bis hin zu Augäpfeln von mystischen Kreaturen und müssen mal zerschnitten, mal geröstet und mal in ätzende Säure eingelegt werden. Wer es schafft, sich dabei nicht die Hände zu verbrennen und immer für genügend Holz unter dem Kessel sorgt, kann einen Zaubertrank nach dem andern zubereiten und schnell die Bestenliste hochklettern.

Das Projekt ist im Rahmen des Kurses Group Projects an der Universität Howest Digital Arts and Entertainment entwickelt worden.

VR Stealth Game

Entwickelt von Aileen Krause, Niklas Knipper, Fritz Körbel, Yvette Gyarmati

Wir haben uns im Rahmen des Moduls „Grundlagen der Virtuellen und Erweiterten Realität“ als Team zusammengefunden, um im Medium VR zu experimentieren und dabei etwas zu lernen. Dabei entstand unser VR-Stealth-Game Prototyp, welcher in Zukunft auch weiterentwickelt werden soll.

Inspiration haben wir uns von anderen, größeren VR-Titeln wie Budget Cuts oder auch Half Live: Alyx, geholt. Als Dieb versucht der Spieler oder die Spielerin in eine hochmoderne Forschungseinrichtung einzubrechen. Diese wird von verschiedenen Sicherheitsrobotern bewacht, die der Spielende umgehen oder ausschalten muss. Dabei sind die Ressourcen begrenzt. Ziel ist es, immer weiter in die Einrichtung vorzudringen und kostbare Technologien zu entwenden. Diese soll der Spielende auch für sich und sein vorankommen nutzen können. Zentrale Features sind unter anderem die zufällig generierte Map. Diese ist in jedem Spieldurchlauf unterschiedlich, was die Herausforderung erhöht. Später sollen neben der Büroebene auch andere hinzukommen, u.a. eine Lobby, Sicherheitsebenen und Forschungslabore.

Immersion wird durch fehlende HUD’s aufrechterhalten; alle Informationen sollen aus der Spielwelt selber bezogen werden. So ist auch unser Hauptmenü ein Teil der Map, der Teil, durch den der Spielende erst in das Gebäude eingebrochen ist. Auch die Anzahl an unterschiedlichen Rätseln und verschiedenen Arten an Robotereinheiten soll sich erhöhen, sowie auch die Gegenstände, die währenddessen gefunden werden und für einen interessanten Spieldurchlauf genutzt werden können. Rätsel und Gegenstände sollen dabei die Möglichkeiten von VR ausreizen und das Spiel interessant machen.