Dr. Winfried Bergmeyer

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Dr. Winfried Bergmeyer studierte Kunstgeschichte, Europäische Ethnologie und Archäologie an den Universitäten Marburg und Zürich. Seine Dissertation skizzierte die Architekturpolitik des hessischen Landgrafen Karl (1680-1730). Von 1996 bis 1998 arbeitete er beim Sächsischen Amt für Denkmalpflege in Dresden. Nach seiner Weiterbildung zum Manager für Online-Marketing im Jahr 1999 arbeitete er als Projektkoordinator bei der LuraTech GmbH in Berlin und anschließend als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Museumsforschung (Stiftung Preußisches Kulturbesitz in Berlin) im Nestor- Projekt zur digitalen Langzeitarchivierung mit Schwerpunkt auf Bewahrungskonzepte für digitale Objekte in Museumssammlungen.
Von 2009 bis 2012 arbeitete er am Computerspielemuseum in Berlin, insbesondere am europäischen KEEP-Projekt, das sich mit der Nutzung von Emulation zur digitalen Langzeitarchivierung befasste. Von 2009-2019 war er Sammlungsleiter des Computerspielemuseums und damit für den Erhalt der Sammlung verantwortlich. Von 2012 bis 2014 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Museumsforschung und koordinierte das Übersetzungsprojekt des Art and Architecture Thesaurus (Getty). Von März bis September 2015 war er Koordinator des DigiS-Projekts der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin.
2016 – 2019 unterrichtet er in den Studiengängen Museologie und Bibliothekswissenschaften an der HTWK Leipzig sowie der HTW Berlin. 2018/2019 war Projektleiter der „Internationalen Computerspielesammlung“ bei der Stiftung Digitale Spielekultur. Aktuell ist er wieder an der HTWK Leipzig als Lehrbeauftragter tätig.
Aktuell ist er als Projektleiter der „Internationalen Computerspielesammlung“ an der Stiftung Digitale Spielekultur tätig.
Er ist Koordinator der 2007 gegründeten Arbeitsgruppe „Langzeitbewahrung“ des Deutschen Museumsbundes. Diese Arbeitsgruppe befasst sich mit allen Aspekten der Langzeiterhaltung in Museen.